Nach einem unverschuldeten Unfall schied FK Performance Motorsport bei den 24h Nürburgring in aussichtsreicher Position aus.
Mit großen Zielen startete FK Performance Motorsport in die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Leyton Fourie, Luca Link Moritz Wiskirchen und Nick Wüstenhagen teilten sich einen BMW M4 GT4 und jagten den vierten Klassensieg des Teams aus Bremen in der SP10-Klasse. Insgesamt sorgten 352.000 Fans an der Nordschleife für eine besondere Atmosphäre, während ein weltweites Millionen Publikum die Veranstaltung im Livestream verfolgte.
Im Qualifying fuhr das Quartett auf den dritten Startplatz. Eine aussichtsreiche Position für den BMW-Rennstall, obwohl wechselhafte Witterungsbedingungen immer wieder die Zeitenjagd verhinderten.
Im Rennen war der BMW M4 GT4 der norddeutschen Mannschaft die ersten Stunden in einen spannenden Mehrkampf an der Spitze der starkbesetzten GT4-Klasse verwickelt. Immer wieder führte das Fahrzeug die Klasse an. Dementsprechend zuversichtlich ging das Team in die Nacht hinein.
Doch nach zehn Rennstunden erfolgte der Schock für FK Performance Motorsport. Im Abschnitt Kesselchen wurde Moritz Wiskirchen von einem GT3-Fahrzeug getroffen und schlug mit hohen Tempo in die Leitplanke ein. Wiskirchen konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen, doch das Rennen war für die Mannschaft beendet. Eine Enttäuschung für FK Performance Motorsport, die mit großen Ambitionen in das Rennen gestartet sind.